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Die Kombination von Bett und Liegesystem.
Was muss ich beachten?

 


Für die Kombination des Bettgestells mit einem vorhandenen oder neu geplanten Liegesystem (= Unterfederung + Matratze) sind einige Punkte zu beachten:

  1. Das Längen- und Breitenformat von Bett, Unterfederung und Matratze müssen übereinstimmen, damit das Liegesystem in das Bettgestell „hineinpasst“. Dieser Punkt ist von ganz entscheidender Bedeutung dafür, dass Sie das Bett überhaupt nutzen können. Was hier im Einzelnen zu beachten ist, wird unter Punkt 1 erklärt.
  2. Passen Unterfederung und Matratze der Höhe nach in den Bettrahmen? Wie hoch ist insbesondere der Überstand der Matratze über den Bettrahmen, und wie hoch ist meine „Sitzhöhe“ im Bett?
    Aufgrund der jederzeit verstellbaren Einbautiefen unserer Betten, wodurch auch Matratzenüberstand und Sitzhöhe „steuerbar“ sind, ist dieser Punkt als weniger kritisch anzusehen. Daher ist es in der Regel unproblematisch, wenn beim Kauf des Bettes die Bauhöhen von Unterfederung und Matratze noch nicht feststehen. Falls Sie jedoch eine ganz bestimmte Sitzhöhe erreichen wollen, finden Sie unter Punkt 2 eine Hilfestellung für die genaue Berechnung.
  3. Sonderfall: Motorisch verstellbare Unterfederungen (sog. Motorrahmen).
    Motorisch verstellbare Unterfederungen sind in der Regel nur in Bettgestellen ohne sogenannte Quertraversen einsetzbar, wie unter Punkt 3 näher beschrieben.



1. Prüfung von Länge und Breite

Die Längen und Breiten (meist als „Größen“ bezeichnet) von Matratzen und Unterfederungen sind in Deutschland standardisiert. Daher genügt es hier in der Regel, darauf zu achten, dass die „Nenn“-Größen von Bettgestell, Unterfederung und Matratze zusammenpassen. So passt beispielsweise in ein Bettgestell der Größe 100 x 200 eine Matratze der Größe 100 x 200 und in ein Bettgestell der Größe 160 x 200 zwei Matratzen der Größe 80 x 200 oder 1 Matratze der Größe 160 x 200.

Die Tatsache, dass Unterfederungen regelmäßig einige Millimeter bis Zentimeter kleiner gearbeitet sind als das Nennmaß, stellt eine breite Kompatibilität der Produkte unterschiedlicher Hersteller sicher. So kann z.B. eine Unterfederung mit der Größenbezeichnung (Nennmaß) 100 x 200 die tatsächlichen (Ist-)Maße von 99 x 198 cm oder 99,5 x 195 cm usw. aufweisen.  Bettgestelle hingegen in ihren lichten Innenmaßen oft einige Millimeter größer gearbeitet als das Nennmaß.

Für den Fall, dass Sie Unterfederung und/oder Matratze bereits haben oder weiter nutzen wollen, sollten Sie in jedem Falle deren Größe nachmessen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden!

Aus der nachfolgenden Tabelle, die alle in Deutschland gängigen Bettgrößen umfasst, können Sie ersehen, welche Bettgrößen mit welchen Größen von Unterfederungen und Matratzen kombinierbar sind:


Bettgestell (Breite x Länge)

Unterfederung und Matratze   (Breite x Länge)



90 x 200

 90 x 200

100 x 200

100 x 200

120 x 200

120 x 200

140 x 200

140 x 200 oder 2 Stück je 70 x 200

160 x 200

2 Stück je 80 x 200 oder 1 Stück 160 x 200

180 x 200

2 Stück je 90 x 200 oder 1 Stück 180 x 200

200 x 200

2 Stück je 100 x 200 oder 1 Stück 200 x 200



90 x 210

 90 x 210

100 x 210

100 x 210

120 x 210

120 x 210

140 x 210

140 x 210 oder 2 Stück je 70 x 210

160 x 210

2 Stück je 80 x 210 oder 1 Stück 160 x 210

180 x 210

2 Stück je 90 x 210 oder 1 Stück 180 x 210

200 x 210

2 Stück je 100 x 210 oder 1 Stück 210 x 210



90 x 220

 90 x 220

100 x 220

100 x 220

120 x 220

120 x 220

140 x 220

140 x 220 oder 2 Stück je 70 x 220

160 x 220

2 Stück je 80 x 220 oder 1 Stück 160 x 220

180 x 220

2 Stück je 90 x 220 oder 1 Stück 180 x 220

200 x 220

2 Stück je 100 x 220 oder 1 Stück 220 x 220



90 x 190

 90 x 190

100 x 190

100 x 190

120 x 190

120 x 190

140 x 190

140 x 190 oder 2 Stück je 70 x 190

160 x 190

2 Stück je 80 x 190 oder 1 Stück 160 x 190

180 x 190

2 Stück je 90 x 190 oder 1 Stück 180 x 190

200 x 190

2 Stück je 100 x 190 oder 1 Stück 190 x 190




 2. Berechnung von Matratzenüberstand und Sitzhöhe im Bett

Während der Matratzen-Überstand (über die Oberkante der Bettseiten) für die optische Wirkung des Bettes (Sichtbarkeit des Rückenteils) relevant ist und damit in erster Linie eine Frage der Ästhetik darstellt, ist die Sitzhöhe im Bett eine Frage des Komforts.

Als ästhetisch und ideal wird erfahrungsgemäß von den meisten Kunden ein Matratzenüberstand zwischen 8 und 15 cm empfunden. Ist der Überstand deutlich niedriger, besteht die Gefahr, dass man beim Sitzen im Bett die „Bettkante“ spürt. Wird der Überstand deutlich höher, kann die Optik des Bettes leiden, wenn ein zu großer Bereich des Rückenteils/Kopfteils verdeckt wird.

Hinsichtlich der Sitzhöhe sind die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse ausschlaggebend. Als Anhaltspunkt:  Die normale Sitzhöhe auf einem Stuhl beträgt in der Regel ca. 46 cm. Wenngleich Ausnahmen immer die Regel bestätigen, so steigen doch die Erwartungen an die Sitzhöhe im Bett mit zunehmendem Alter. Junge Menschen bevorzugen häufig das Design flacher Betten mit niedrigen Rahmenhöhen bis 35 cm (zuzüglich Matratzenüberstand). Bei Personen mittleren Alters sind Rahmenhöhen von 40 – 44 cm sehr beliebt. Im höheren Alter werden oft sog. Komfort-Rahmenhöhen um 46 cm, in manchen Fällen auch bis 50 cm (zuzüglich Matratzenüberstand) gewünscht. Bei der Wahl der Rahmenhöhe spielt natürlich auch die eigene Körpergröße eine nicht unwesentliche Rolle.

Für die Berechnung von Matratzenüberstand und Sitzhöhe im Bett sind die folgenden DREI Maßangaben ausschlaggebend:

  • die Rahmenhöhe des Bettes (= Oberkante der Bett-Seitenteile)
  • die Gesamt-Bauhöhe von Unterfederung + Matratze
  • und die mögliche(n) Einlegetiefe(n) für Unterfederung u. Matratze im Bettrahmen
    (Als „Einlegetiefe“ bezeichnet man die Abmessung des Bereichs, in welchem das Liegesystem von der Rahmen-Oberkante nach unten gemessen in den Bettrahmen eingelegt oder eingesenkt werden kann)

Die nachfolgende Skizze soll veranschaulichen, wie Sie den Überstand einer Matratze über den Bettrahmen und Ihre Sitzhöhe mit Hilfe der unten erklärten „Berechnungsformeln“ leicht ermitteln können:

 


Falls bereits vorhanden oder zumindest bekannt, sollten Sie mit der Ermittlung der Bauhöhe von Unterfederung und Matratze (bzw. des Liegesystems) beginnen. Die meisten Unterfederungen weisen heute eine Bauhöhe zwischen 8 und 11 cm auf, Matratzenhöhen liegen häufig zwischen 18 und 25 cm. Natürlich gibt es auch Produkte, welche jeweils darüber oder darunter liegen.

 



Mit der nachstehenden Formel berechnen Sie den Überstand der Matratze über die Oberkante der Bettseiten: 

[Gesamt-Bauhöhe von Unterfederung  PLUS  Matratze]  MINUS  Einlegetiefe  =  Matratzenüberstand 
 

 



Mit der folgenden Formel berechnen Sie ihre Sitzhöhe im Bett. Da unsere Bettmodelle mehrere unterschiedliche Rahmenhöhen und darüber hinaus auch (verstellbare) Einlegetiefen, können Sie die Berechnung mit den unterschiedlichen Höheneinstellungen durchspielen, bis Sie zu dem gewünschten Ergebnis gelangen: 

Rahmenhöhe  PLUS  [Gesamt-Bauhöhe von Unterfederung  PLUS  Matratze] MINUS  Einlegetiefe  =  Sitzhöhe







3. Motorisch verstellbare Unterfederungen

Bei den meisten motorisch verstellbaren Unterfederungen („Motorrahmen“) bewegen sich im Betrieb mechanische Bauteile auch nach unten in den Bereich unterhalb der Bettseiten-Unterkante. Hier muss darauf geachtet werden, dass diese Bauteile nicht mit Konstruktionsteilen des Bettgestells kollidieren. Dieses Problem tritt in der Regel nur bei Bettmodellen auf, welche mit Quertraversen, also der Bettbreite nach verlaufenden Trägern, konstruiert sind, um eine „schwebende“ Charakteristik zu erlangen. Hier sollte genau geprüft werden, ob eine Kombination möglich ist.

Bei Bettmodellen in klassischer Bauart, deren Auflageleisten nur in Längsrichtung verlaufen, gibt es in der Regel keine Probleme beim Einsatz von motorisch verstellbaren Unterfederungen.  

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich gerne direkt an uns. Wir helfen Ihnen weiter: TEL +49 (0) 9565 940 911